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Das Gottesverhältnis
Vater – Sohn – Geist

       Im allgemeinen wird das Verhältnis folgendermaßen dargesellt: Christus führt uns zu Gott, der Mensch bedarf eines Mittlers, um zu Gott zu kommen.
       Aber so ist das Verhältnis im Neuen Testament nicht dargestellt (Anmerkung: So denn im Johannes-Evangelium, und besonders 6,45: Wer es nun höret vom Vater und lernet´s, der kommt zu mir), auch kann das Verhältnis nicht derart sein, wofern wahr ist, daß das Steigen im Gottesverhältnis daran kenntlich ist, daß man herabgesetzt wird.
       Es beginnt mit dem Vater, oder dem Verhältnis zu Gott als dem Vater, ohne irgendeinen Mittler. Dies ist eben das Kindliche; denn für das Kind ist nichts zu hoch, das Kind sagt du zum Kaiser ganz ebenso wie zum Kindermädchen, und das Kind findet es ganz natürlich, ganz in Ordnung, daß Gott sein Vater ist.
Aber ein Mensch bis zu einem bestimmten Grad der Reife gekommen ist, so ist ihm Gott zu etwas zu sehr unendlich Erhabenen geworden, als daß er so ohne weiteres Gott Vater zu nennen wagte, wenn dies nicht etwa eine Redensart werden sollte. Gott ist in gewissem Sinne derselben Meinung.
       Dann weist nämlich Gott suf den Sohn hin, auf den Mittler (Joh. 6,45: Wer es höret vom Vater und lernet´s, der kommt zu mir). Es wird dem Menschen selbst so vorkommen, als sei es eine Vermessenheit, so ohne weiteres gott Vater nennen zu wollen; und Gott ist in gewissem Sinne derselben Meinung. Deshalb ist es, als sagte er: Im Mittler kann ich dir Vater sein.
       So kommt denn der Mittler. Dieser Mittler ist zugleich das Vorbild. Es wird nun eine liebens würdige Jugendlichkeit erscheinen, deren Kennzeichen eben dies ist, daß sie in liebenswerter Einfalt nichts zu hoch findet. Sie wird es dann genz in Ordnung finden, ein so unendlich erhabenes Vorbild zu besitzen und ist in liebenswürdiger Täuschung fromm davon überzeugt, es lasse sich schon erreichen, daß die beiden, das Vorbild und sie, die Strebende, in gutem Sinne eine Art Gleichgestellte sind.
Aber wenn ein Mensch bis zu einem bestimmten Grad der Reife gekommen ist, dann ist das Vorbild ihm etwas so unendlich Erhabenes geworden, daß er nicht so ohne weiteres damit zu beginnen wagt, in gutem Sinne kameradschaftlich nach Ähnlichkeit streben zu wollen.
       Und in gewissem Sinne ist das Vorbild selbst derselben Meinung, daß dies eigentlich Vermessenheit wäre.
       Indessen kann man das Vorbild auch von einer anderen Seite sehen, es ist zugleich „der Versöhner“. Das ist diejenige Seite, auf die jene liebeswürdige Jugendlichkeit eigentlich nicht eben aufmerksam ist, denn sie ist in liebenswürdigem Eifer sogleich in Fahrt, um dem Vorbild gleichen zu wollen, weil sie überhaupt keine Schwierigkeit entdeckt in Hinsicht auf die unendliche Erhabenheit des Vorbildes, so daß jene Jugendlichkeit teils der Begriffsform für die unendliche Erhabenheit des Vorbildes entbehrt (daß es doch um einen Rang vom bloß Menschlichen verschieden sei), teils wohl eine täuschende Vorstellung von ihren eigenen Kräften hat.
Doch darf die „Versöhnung“ das „Vorbild“ nicht verdrängen; das Vorbild ist und bleibt da, mit der Forderung, daß ihm nachgestrebt werden solle.
       So weist denn das Vorbild wiederum von sich weg auf den Geist (ebenso wie der Vater auf den Mittler wies), als sagete es: ohne weiteres kannst du nicht mit diesem Streben beginnen, das wäre sogar, wie du selbst empfindest. Vermessenheit (was zu entdecken jene liebenswürdige Jugendlichkeit zu einfältig war, weshalb sie sich keiner Vermessenheit schuldig macht durch das, was sie tut). Nein, du mußt einen Geist zu Hilfe haben.
Also nicht der Geist führt zum Sohn, und der Sohn führt zum Vater, nein, der Vater weist auf den Sohn, der Sohn weist auf den Geist, und dann erst führt der Geist wieder zum Sohn, und führt der Sohn zum Vater.
       Dies ist, wenn ich so sagen darf, die Tatsache, daß Gott den Daumen auf seiner Majestät hält, was nicht weniger ist als Herrschsucht oder Vornehmheit, nein, es ist unabtrennbar von seinem Wesen. Gerade indem er sich stärker hingibt, sich mehr mit dem Menschen einläßt, ihm näherkommt, oder gerade indem er das will, gerade damit wird der Mensch, obwohl erhoben, herabgesetzt. In Wahrheit wird er erhoben, aber er wird dadurch erhoben, daß er eine unendlich höhere Vorstellung von Gott gewinnt, und auf die Weise wird er herabgesetzt.
Wie erhebend! Derart kann kein menschlicher Souverain sich gegen Zudringlichkeit sichern. Aber Gott ist gesicher; denn je näher du ihm kommst, desto mehr wirst du herabgesetzt, das will heißen, je näher du ihm kommst, eine desto unendlichere Vorstellung bekommst du von seiner unendlichen Erhabenheit, aber dadurch wirst du herabgesetzt. „Er muß wachsen, ich aber abnehmen“, dies ist das Gesetz für alle Annäherung an Gott. Wenn er auch durch Millionen Stufen ferngerückt wäre, er wäre doch nicht dergestalt gegen Zudringlichkeit gesichert, denn diese könnten ja doch einmal erstiegen werden. Aber durch das Gesetz der Umkehrung gesichert sein, daß Annäherung Entfenung ist: unendliche Majestät.
       „Aber dann verliere ich Gott ja auf gewisse Weise“. Wie denn, er wächst ja! Nein, verliere ich etwas, so verliere ich nur meine Ich-sucht, mich selbst, bis daß ivh ganz und gar die Seligkeit finde in jener Anbetung: er muß wachsen, ich aber abnehmen.
       Aber dies ist ja das Gesetz für alle wahre Liebe. Wollte ich, es solle so sein, daß ich zugleich mit dem Wachsen Gottes wüchse, so wäre das doch wohl Selbstliebe.
       Nein, er muß wachsen, ich aber abnehmen, nur bleibt er gleichwohl mein Vater, er bleibt es durch den Geist im Mittler.

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Guds-Forholdet.
Fader – Søn – Aand.

I Almdl. fremstilles Forholdet saaledes: det er Christus der fører os til Gud, Msket behøver en Midler for at komme til Gud.
Men saaledes er Forholdet ikke fremstillet i det N. T.,a ei heller kan Forholdet være saaledes dersom det er sandt, at Stigen i Guds-Forholdet er kjendeligt paa at man degraderes.
Det begynder med Faderen, eller Forholdet til Gud som Fader, uden nogen Midler. Dette er just det Barnlige; thi hos Barnet er Intet for høit, Barnet siger Du til Keiseren aldeles ligesom til Barnepigen, og Barnet finder det aldeles ligefrem, ganske i sin Orden, at Gud er dets Fader.|
|Men naar et Msk. er kommet til et vist Punkt af Modenhed, da er Gud blevet ham for uendelig Ophøiethed, til at han saadan udenvidere tør kalde Gud Fader, naar dette da ikke skal blive en Talemaade. Gud er i en vis Forstand af samme Mening.
Da er det at Gud henviser til Sønnen til Midleren (Joh: 6, 45: hvo som hører af Faderen og lærer kommer til mig). Det vil være Msk. selv som var det en Formastelse saadan udenvidere at ville kalde Gud Fader; og Gud er i en vis Forstand af samme Mening. Derfor er det som sagde han: i Midleren kan jeg være Dig Fader.
Saa kommer Midleren. Den Midler er tillige Forbilledet. Der vil nu være en elskelig Ungdommelighed, hvis Kjende just er, at den i elskelig Eenfoldighed Intet finder for høit. Den finder da det ganske i sin Orden at have et saa uendelig ophøiet Forbillede er i elskelig Illusion fromt overbeviist om, at det nok | lader sig naae, at de To, Forbilledet og han, den Stræbende, i god Forstand ere en Art Jævnlige.
Men naar et Msk. er kommet til et vist Punkt af Modenhed, da er Forbilledet blevet ham saa uendelig Ophøiet, at han ikke saaledes udenvidere tør begynde paa at ville i god Forstand kameratlig stræbe at ligne det. Og i en vis Forstand er Forbilledet selv af samme Mening, at dette egl. vilde være Formastelse.
Imidlertid har Forbilledet en anden Side at sees fra, det er tillige »Forsoneren«. Det er denne Side som hiin elskelige Ungdommelighed egl. ikke just er opmærksom paa, thi den er i elskelig Iver strax i Fart for at ville ligne Forbilledet, fordi den slet ingen Vanskelighed opdager betræffende at Forbilledet er saa uendelig ophøiet, saa hiin Ungdommelighed deels mangler Kategorie for Forbilledets uendelige Ophøiethed (at det dog er en Qvalitet forskjellig | fra det blot Msklige ἀνθρώπινη) deels vel har en illusorisk Forestilling om sine egne Kræfter.
Dog maa »Forsoningen« ikke fortrænge »Forbilledet«; Forbilledet er [og] bliver der, med Fordring, at der skal stræbes derefter.
Saa viser Forbilledet igjen fra sig (ligesom Faderen viste til Midleren) til »Aanden«, som sagde han: udenvidere kan Du ikke begynde paa denne Stræben, det vilde endog være, som Du selv føler det, Formastelse (hvad hiin elskelige Ungdommelighed var for naiv til at opdage, hvorfor den ikke forskylder nogen Formastelse ved hvad den gjør). Nei Du maa have en Aand til Hjælp.
Altsaa det er ikke Aanden, der fører til Sønnen, og Sønnen der fører til Faderen, nei, det er Faderen, der viser til Sønnen, Sønnen der viser til Aanden, og saa først er det igjen | Aanden der fører til Sønnen, og Sønnen der fører til Faderen.
Dette er om jeg saa tør sige som Guds Paaholdenhed paa sin Majestæt, hvilken er Intet mindre end Herskesyge eller Fornemhed, nei er uadskillelig fra hans Væsen. Just idet han mere giver sig hen, mere indlader sig med Msk, kommer ham nærmere, eller just idet han vil dertil, just da bliver Msk. skjøndt eleveret degraderet. I Sandhed bliver han eleveret, men han eleveres ved at faae en uendelig høiere Forestilling om Gud og saaledes degraderes han.
Hvor opløftende! Saaledes kan ingen msklig ἀνθρώπινη Souverain sikkre sig mod Nærgaaenhed. Men Gud er sikkret; thi jo nærmere Du kommer ham, desto mere degraderes Du, det vil sige, jo nærmere Du kommer ham desto uendeligere en Forestilling faaer Du om hans uendelige Ophøiethed men derved degraderes Du. »Ham bør at voxe, mig at forringes« dette er Loven for al Tilnærmelse til Gud. Om han ved Millioner Trappetrin var fjernet, | han var dog ikke saaledes sikkret mod Nærgaaenhed, thi dette maatte jo dog engang kunne naaes. Men ved Omvendthedens Lov at være sikkret, at Tilnærmelsen er Fjernelsen: uendelige Majestæt!
»Men saa taber jeg jo paa en Maade Gud.« Hvorledes, han voxer jo! Nei, taber jeg Noget, taber jeg kun mit Selviske, mig selv, indtil jeg ganske finder Saligheden i denne Tilbedelse: ham bør at voxe mig at forringes.
Men dette er jo Loven for al sand Kjerlighed. Vilde jeg, at det skulde være saaledes, at jeg voxede tillige med at Gud voxede, da var dette dog nok Selvkjerlighed.
Nei, ham bør at voxe, mig at forringes, kun bliver han alligevel min Fader, han bliver det ved Aanden i Midleren.
a   Anm saaledes især i Joh. Ev., og især 6, 45: Den som hører af Faderen, og lærer, kommer til mig.
Ἡμερολόγια: NB27:23 1852    (X5A 23)   10 September.
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